Donnerstag, 13. Juli 2017

Ein unmöglicher Mord (mein Leseeindruck)




ISBN: 978-3-940258-69-4
Taschenbuch, 288 Seiten
Verlag: Dryas


Der Literaturprofessor John Stableford besucht mit seiner Frau Harriet den Schwiegervater in Upper Biggins in Yorkshire. Dem geplanten ruhigen Urlaub steht allerdings ein neuer Kriminalfall für den durchaus erfolgreichen Hobbyermittler Stableford im Wege. Sein Freund Dr. Holmes, der sich zu Besuch in der Nachbarschaft befindet, bittet ihn um Mithilfe bei einem geheimen Fall.
Der Zusammenbruch des Hausherrn beim abendlichen Bankett bleibt nicht der einzige Zwischenfall.
Und schon ist Stablefords Talent als Ermittler gefragt.

Mein Leseeindruck:
John Stableford spielt gerne Golf und auch in diesem Buch ist Golf ein Thema. Für alle Nichtgolfer (wie mich) ist am Ende des Buches ein "kleines Golf-Glossar" angefügt. Und keine Angst, es geht nicht nur um Golf. 
Damit man sich ein Bild von dem Golfplatz auf Annandale Grange (dem Tatort) machen kann ist am Schluss des Buches eine Karte angefügt. Ich liebe solche Karten. Sie erleichtern mir das Zurechtfinden und in diesem Fall ist das für die Lösung wichtig.
John Stableford ist ein Gentleman mit Eigenheiten, behält gerne seine Überlegungen für sich - bis er die Lösung hat. In diesem Fall lässt die Lösung sehr lange auf sich warten und es werden für den Leser viele Spuren gelegt, die dann wieder im Sande verlaufen.
Stabelford zur Seite steht seine Frau Harriet, die er bei seinem ersten Fall kennen- und lieben gelernt hat. Sie weiß die Eigenheiten ihres Mannes zu nehmen obwohl sie ab und zu daran verzweifelt.
Percy Holmes, der zusammen mit Stableford im Geheimen für die Regierung arbeitet, vervollständigt das "Ermittlerteam". Er schätzt den scharfen Verstand seines Freundes Stableford.

Der Schreibstil von Rob Reef ist flüssig zu lesen und den 30er Jahren angepasst. Spannend vom Anfang bis zum Ende, mit vielen Hinweisen für den mitratenden Leser. Das Lesen macht einfach Spaß, auch weil der Fall erst zum Ende des Buches gelöst wird. Das Buch kommt ohne blutige Schilderungen aus. 

Mein Fazit:
Ein Krimi im klassischen englischen Stil mit Herz und Köpfchen - so kann (muss) es weiter gehen.

Stabelford-Reihe:
Stableford - ein Krimi aus Cornwall 
Das Geheimnis von Benwick Castle - ein Stableford-Krimi aus Schottland.




 
Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares im Rahmen einer Leserunde bei LovelyBooks.de/
  Bei der Buchbesprechung handelt es sich um meine persönliche Meinung, die in keiner Weise beeinflusst wurde




 

1 Kommentar:

  1. das hört sich richtig gut an. hab den ersten teil gelesen - fand ich auch gut. dann kommt das buch mal auf meine wunschliste *hihi* - nicht, das sie irgendwann mal leer ist.
    lg von der numi

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