Sonntag, 10. Januar 2016

Du hättest es wisse können (Jean Hanff Korelitz)

Du hättest es wissen können
 
Inhalt: 
Grace Reinhard Sachs, eine erfolgreiche Paartherapeutin, steht kurz vor der Veröffentlichung ihres ersten Buches "Du hättest es wissen können". Sie lebt zusammen mit ihrem Mann, einen Kinderonkologen, und ihrem Sohn auf der Manhattaner Eastside. Ihr Sohn besucht eine Privatschule, die auch schlön Grace besucht hat.
Dann wird die Mutter eines Mitschülers ermordet aufgefunden. Zeitgleich verschwindet Graces Mann spurlos ohne sich verabschiedet zu haben. Grace will es einfach nicht wahrhaben, dass ihr Leben plötzlich aus den Fugen gerät.


Meine Leseeindruck:
Das ganze Buch dreht sich um Grace. Ihr verschwundener Mann spielt eigentlich nur eine bescheidene Nebenrolle, obwohl er Schuld an der ganzen Misere ist.
Lang und breit wird über das Leben der "besseren Gesellschaft" und denen, die dazu gehören wollen berichtet. 
Das erste Kapitel hat mich gefesselt und dann habe ich mich durchgekämpft. Erst im letzten Drittel wurde es wieder interessanter. Der Schreibstil war etwas anstrengend - zwar flüssig zu lesen aber zu viele lange Sätze.
Die Gedanken von Grace haben das ganze Buch mehr oder weniger gefüllt. Mir hätte es besser gefallen wenn die anderen Protagonisten etwas intensiver beschrieben worden wären.


Fazit:
Dem Buch hätte es nicht geschadet, wenn es 100 Seiten kürzer wäre. Ich habe mich nicht direkt gelangweilt, musste aber öfter zum Buch greifen als gewohnt (weniger am Stück gelesen).
Gefallen hat mir Coverbild. Eine Ansicht von New York mit dunklen Wolken am Himmel - passend zur Handlung.


Ich vergebe 3 von 5 Punkten.


Das Buch habe ich bei vorablesen.de gewonnen.

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