Freitag, 27. Februar 2015

"Wilder Fluss" von Cheryl Kaye Tardif

Rezension vom 19.12.2014

Wilder Fluss von Cheryl Kaye Tardif

Taschenbuch, 350 Seiten, Luzifer-Verlag (11. Dezember 2014), ISBN:  978-3958350069

Inhalt:
Dels Vater und seine Freunde verschwanden vor 7 Jahren am Nahanni River in Kanada und wurden für tot erklärt. Del glaubt aber, dass ihr Vater noch lebt da seine Leiche nie gefunden wurde.
Nachdem einer der für tot erklärten Männer wieder auftaucht macht sich Del mit einer Gruppe auf den Weg zum Nahanno River um ihren Vater zu suchen.

Mein Leseeindruck:
Del, die Hauptprotagonistin, glaubt nicht an den Tod ihres Vaters. Einer der Männer, die mit Dels Vater am Nahanni River verschwanden, taucht plötzlich wieder auf. Bevor er zusammenbricht kann er Del noch mitteilen, dass ihr Vater noch lebt. Del macht sich zusammen mit ein Gruppe Freiwilliger auf zum Nahanni River. Sie leidet an Multiple Sklerose, was sie der Gruppe verschweigt.
Dels Vater hat in der Stammzellenforschung gearbeitet und das ist der Grund für sein spurlose Verschwinden. Er wird von machtbesessenen Männer gefangen gehalten und zur Mitarbeit an einem geheimen Projekt gezwungen. Del und ihre Gruppe gelangen auf abenteuerliche Weise zu den Vermisstem.
Das Thema Stammzellenforschung und deren Missbrauch ist ein gutes Thema für einen Thriller. Aber für meinen Geschmack nimmt die Sex-Besessenheit der „Bösen“ zu viel Platz in der Geschichte ein. Ebenso das Liebesleben der Hauptprotagonistin Del ist überpräsent.
Das eigentliche Thema der Geschichte kommt mir einfach zu kurz.
Laut Klappentext inspiriert Steven King die Autorin – der Stil ist sehr ähnlich.
Das Buch ist flüssig zu lesen aber bei mir ist der Funke nicht übergesprungen. Ich war froh, als das Ende geschafft war.

2 von 5 Punkten.

Ich habe das Buch bei vorablesen.de gewonnen.

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