Freitag, 27. Februar 2015

"Waidmannstod" von Maxim Leo

Rezension vom 15.9.2014

Waidmannstod von Maxim Leo

 Kiepenheur & Witsch, ISBN: 978-3-462-04676-2, 288 Seiten, Klappenbroschur, Erschienen am: 10.09.2014



Inhalt:
Kommissar Daniel Voss ist mit Anfang 40 in seine brandenburgische Heimat zurückgekehrt, auch um bei seiner kranken Mutter sein zu können. 
Als Leiter der Mordkommisson muss er sich nicht nur an sein neues Team gewöhnen, sondern hat es auch gleich mit einem brutalen Mordfall zu tun. 
Ein Jäger ist wie ein Tier waidgerecht ermordet worden.
Daniel Voss wohnt bei seiner Mutter in seinem alten Kinderzimmer. 
Bei der Klärung des Mordfalls begegnet er vielen Menschen, die er aus seiner Kindheit kennt. 
Seine Mutter wird von einer polnischen Pflegerin versorgt, die dem Kommissar hilfreich unter die Arme greift.

Mein Eindruck:
Das Buch hat nur einen Handlungsstrang und ist deshalb sehr entspannend zu lesen, was der Spannung aber nicht schadet. Kommissar Daniel Voss ist ein sympathischer Mann, der auch mal vor Verlegenheit rot wird. Mit seinem neuen Team hat er einige Anlaufschwierigkeiten, auch weil er nicht allzu viel von Teambesprechungen hält.
Da er die Wälder um seinen Heimatort noch aus der Kindheit kennt ist er viel alleine unterwegs und bringt sich dadurch in Gefahr.
Das Verhältnis zur Pflegerin seiner kranken Mutter baut sich langsam auf und es wird wahrscheinlich in noch hoffentlich folgenden Bänden etwas mehr daraus.
Auch das Verhältnis zu seinem Team wird im Laufe des Buches immer besser.
Mir gefällt die Figur des Daniel Voss. Kein Strahlemann sondern eher bodenständig. Dass er z. B. die Nachtigall als „Bridney Spears des Waldes“ bezeichnet hat mich schmunzeln lassen.
Alle anderen Personen sind stimmig und auch der Mordfall ist nachvollziehbar. Außerdem habe ich etwas aus der jüngeren Vergangenheit von Brandenburg dazugelernt.

Cover:
Das Bild auf dem Cover passt zum Tod eines Jägers im Wald.

Mein Fazit:
Ein Krimi der Lust auf mehr macht.
Es ist noch viel Spielraum zur Weiterentwicklung der Figur Daniel Voss und seines Umfeldes (für hoffentlich weitere Fälle).

Ich habe das Buch bei vorablesen.de gewonnen.

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