Dienstag, 20. Februar 2018

Hoffen, dass der Schulbus nicht fährt (mein Leseeindruck)




Taschenbuch, Broschur, 176 Seiten, 18,5 x 14,5 cm 
durchgehend 4c
ISBN: 978-3-453-60445-2
Verlag: Heyne



Ein kleiner "Bildband" für Dorfkinder - so möchte ich dieses Buch nennen.
Fotografien aus dem Alltag eines Dorfes und aus der Sicht der Dorfkinder, die (trotz allem) das Leben auf dem Lande lieben oder geliebt haben. 
Ich habe mich in vielen Bildern und Sprüchen wiedergefunden, obwohl mein jugendliches Dorfleben schon etwas länger her ist. 
Aber auch heute birgt das Landleben seine Tücken, z.B. "Wenn sogar die Kühe schneller sind als das Internet" - wie wahr!
Andererseits: "Wenn Dich im Wahllokal niemand nach dem Perso fragt" - ist das Leben auch einfacher.
Ein passendes Geschenk für jedes Dorfkind und ehemalige Dorfkind - das Leben kann so schön sein.
Beim Durchblättern in Gesellschaft ist für manches "Weißt Du noch?" und Spaß gesorgt.



Sonntag, 11. Februar 2018

Emma Schumacher & Der verschwundene Professor (mein Leseeindruck)

Emma Schumacher & der verschwundene Professor

von

Andrea Instone

Taschenbuch 324 Seiten 
ISBN: 978-1973157779 
Verlag: Independently published


Mein Leseeindruck:
Die junge Emma Schumacher lebt zeitweise bei ihrer Großmutter in England. Sie führt das Leben einer behüteten jungen Frau, die ihre Tage mit Malerei, Briefe schreiben und Nichtstun verbringt.
Als ihr Vater, der in Bonn lebende Professor, spurlos verschwindet macht sich Emma auf den Weg nach Deutschland.

Deutschland im Jahre 1926.
Emma Schumacher führt das Leben einer höheren Tochter und ihr alter Vater überlässt die Erziehung der in England lebenden Großmutter. Als dann der Vater von einem auf den anderen Tag verschwindet, macht sich Emma natürlich Sorgen und reist zurück nach Bonn. Sie ist eher schüchtern und zurückhaltend, ein vornehmes Fräulein eben.
Der Schreibstil der Autorin passt zu den 20er Jahren und das "Fräulein" ist so anschauend beschrieben, dass es mir schon fast real vorkommt.
Die Suche nach ihrem Vater bringt Emma mit mehreren Herren zusammen, die dann teils um ihre Gunst werben.
Das alltägliche Leben wird anschaulich beschrieben und im Laufe der Geschichte erfährt man, wie aus der behüteten Tochter Emma eine junge Frau mit eigenem Willen und Mut wird. Die Suche nach ihrem Vater wird zu einem Kriminalfall.

Der Dialekt, der einen Regionalkrimi erst interessant macht, hat mir etwas Schwierigkeiten bereitet. Allerdings war es nicht zu viel, nur eben fremd für mich norddeutsche Deern.

Das Buch ist nicht nur ein Krimi sondern auch ein Roman, der dem Leser die 20er Jahre in Deutschland näher bringt.

Ab und zu hätte ich Emma am liebsten einen Schubs gegeben um sie aus ihrer anfänglichen Schüchternheit zu befreien. Aber natürlich gibt man einem Fräulein keinen Schubs.

Ein Krimi, der nicht so brutal ist, mehr auf das Drumherum eingeht.
Der erste Band einer Reihe um Fräulein Emma Schumacher.

Ich danke lovelybooks.de und der Autorin Andrea Instone für das ebook.

Ich habe das ebook gelesen und meinen Leseeindruck dazu verfasst.
I

Freitag, 2. Februar 2018

Der Fluch von Pendle Hill (mein Leseeindruck)




Taschenbuch, Broschur, 512 Seiten
ISBN: 978-3-442-48506-2
Verlag: Goldmann


Edinburgh, Schottland, Neujahr 1889. In einer Irrenanstalt wird eine Krankenschwester ermordet aufgefunden. Der mutmaßliche Mörder, Insasse der Anstalt, ist auf der Flucht. Inspector Mc Gray und Ian Frey ermitteln in ihrem zweiten Fall und haben nicht nur mit dem Winter zu kämpfen sondern auch gegen Hexen.

McGray, der bärbeißige Schotte und Frey, der Engländer mit Standesdünkel, sind ein seltsames Ermittlerteam. Sie lassen kein gutes Haar aneinander aber wenn es darauf ankommt stehen sie füreinander ein. 
McGray's Schwester ist in der Irrenanstalt untergebracht und hat auch noch mit dem flüchtigen Mörder gesprochen. Das erste mal seit Jahren hat sie wieder gesprochen. Natürlich will McGray herausbekommen über was gesprochen wurde und verfolgt zusammen mit Frey den Mörder über die Grenzen Schottlands hinweg nach England. Sie verfehlen den Mörder immer wieder knapp und haben auch noch gegen Hexen zu kämpfen. Die Zauber der Hexen machen ihnen zu schaffen und es gibt immer mehr Verwicklungen. 

Die Streitereien zwischen McGray und Frey geben der Geschichte die letzte Würze. Ein historischer Krimi mir viel schwarzem Humor und einer gehörigen Prise Mystery.





Mittwoch, 24. Januar 2018

Cover-Mittwoch #29

Heute ist wieder Cover-Mittwoch und Mamenu fragt nach einem Buch mit Blumen auf dem Cover.


Das Haus im Amselgarten
von
Silke Hein.

Hier mein Leseeindruck zu diesem "Heimatbuch".

Ab und zu lese ich gerne solche Bücher in denen es keinen Mord und keine übergroßen Probleme gibt. Danach habe ich dann wieder Lust auf etwas "Action".

Für jedes Buch gibt es bei mir die richtige Zeit.


Samstag, 20. Januar 2018

Bücher zu verschenken

Ich möchte einige Bücher rund ums Thema Handarbeiten verschenken.
Bei mir sind sie doppelt oder treffen nicht meine Handarbeitsinteressen.

Die hohe Schule der Handarbeit: Modische Evergreens
Gebundenes Buch, 200 Seiten.
Inhalt: 
Nostalgische Renaissance
Überlieferte Nähtechniken
Stoffe aus Flicken
Traditionelle Nadelarbeiten











Die hohe Schule der Handarbeit - Eleganz ohne Aufwand.
192 Seiten.
Inhalt:
Schnell erreichte Eleganz
Zeitsparende Hilfsmittel
Stoffe mit besonderer Wirkung
Technische Tips
Symphonie in Formen und Farben
Schnelles Stricken und Häkeln.









Wer Interesse hat melde sich bitte bei mir.

Sonntag, 14. Januar 2018

Die alten Damen und das Meer (mein Leseeindruch)





Taschenbuch, Klappenbroschur, 272 Seiten, mit Fotos
ISBN: 978-3-442-15934-5
Verlag: Goldmann


Ein einsames Bergdorf in Italien. Das Leben im streng katholischen Dorf bietet nicht viel Abwechslungen, schon gar nicht wenn man über 80 Jahre alt und Witwe ist.
Aber Träume haben die "alten Damen" noch und einer davon ist es gemeinsam ans Meer zu fahren.
Der Club der Damen hat kein Geld in der Kasse. Zuerst verkaufen sie selbst gebackenen Kuchen aber das bringt nicht genug ein. 
Wieso nicht versuchen mit einem Kalender ihrem Traum näher zu kommen? Die Feuerwehr bringt jedes Jahr einen Kalender heraus und was die jungen Männer können wollen die alten Damen auch versuchen.
Nach einem schleppenden Verkaufsstart kommt der große Erfolg. Von einem Tag auf den anderen sind die alten Damen berühmt und der Kalender ein Verkaufsschlager. 

Die wahre Geschichte der alten Damen wird von der Autorin mit viel Gefühl geschrieben. So eintönig das Leben in dem Bergdorf ist, umso ausgefallener die Träume der Frauen. Aber träumen ist das eine und diese umsetzten für manche der Frauen mehr als schwierig. Das Ansehen im Dorf und die Familie muss bedacht werden.

Durch die Originalbilder im Buch und auf dem Cover bekommt jede alte Damen ein Gesicht.

Eine schöne Geschichte mit kleinen Längen (aber so ist das wahre Leben eben) die zeigt, dass man nie zu alt zum Träumen ist.




Mittwoch, 10. Januar 2018

Cover -Mittwoch #27



Eine Person ist von hinten zu sehen.

Danach wird beim Cover Mittwoch bei Mamenus Bücher gefragt.

Ich habe meine Buchbesprechung zu 


herausgesucht.